Die Verabschiedung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) steht unmittelbar bevor: „Es geht nur noch um Tage“, erklärte Bettina Hoffmann (Grüne), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, bei der „Woche der Umwelt“ in Berlin. Die Messe der Klimaschutz-Industrie vor Schloss Bellevue, zu der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einluden, bot den Rahmen für diverse Fachforen. In einer Diskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Naturschutzorganisationen wurden hohe Erwartungen an die NKWS deutlich.
Bettina Hoffmann, deren Ministerium federführend bei der Erarbeitung der Strategie ist, zeigte sich erfreut, dass es um die Kreislaufwirtschaft eine starke Debatte gibt. Verschiedene Ministerien, Stakeholder, Verbände und Institutionen seien am Konzept beteiligt gewesen. Dadurch spiegele die Strategie nach einem zweijährigen Prozess nun die erforderliche Vielschichtigkeit. Neben einer Roadmap mit konkreten Maßnahmen bis 2045 seien auch Zwischenziele bis 2030 eingeplant, hob Hoffmann hervor, „denn wir brauchen Messbarkeit“.
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