Kosteneffizient, bürokratiearm, marktgerecht: Wie die Textilwirtschaft die Herstellerverantwortung gestalten will

Stakeholder-Dialog soll Handlungsempfehlungen liefern

„Wir sagen klar ja zur Herstellerverantwortung“, erklärte Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie (Textil und Mode). „Das bedeutet aber auch, dass wir nicht nur zahlen, sondern mitreden und mitgestalten wollen.“ Damit brachte er auf den Punkt, was bei einem Stakeholder-Dialog auf dem Hamburger Campus der Otto-Gruppe viele einte: der Wille, praktikable Umsetzungsvorschläge für eine erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien zu erarbeiten. Als Leitlinien für das EPR-System sollten „minimaler bürokratischer Aufwand“, „effektive Marktüberwachung“, klare Definitionen und Kosteneffizienz gelten, betonte Tobias Wollermann, Vice President Group Corporate Responsibility der Otto Group. Am Dialog, zu dem das Versandhaus, der Textilverband sowie die Gemeinsames Rücknahmesystem Servicegesellschaft mbH (GRS) eingeladen hatten, beteiligten sich mehr als 80 Vertreter aus Industrie, Handel, Entsorgungswirtschaft und Politik.

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