Kompostwerk Kirchheim verbucht Umsatzplus

Der Umsatz der Kompostwerk Kirchheim unter Teck GmbH ist im Geschäftsjahr 2022 auf 4,04 Mio € nach zuletzt 3,58 Mio € gestiegen. Wie im Vorjahr weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss von exakt 5.000 € aus. Der Umsatz speist sich weiterhin vor allem aus Kostenerstattungen der beiden Gesellschafter Landkreis Esslingen und Landkreis Böblingen von zusammen rund 3,88 Mio €. Hinzu kamen gut 86.000 € aus dem Kompostverkauf und 34.000 € durch Selbstanlieferer.

Die Anliefermenge aus den Landkreisen Esslingen und Böblingen betrug im Geschäftsjahr etwas mehr als 43.000 Tonnen. Zuzüglich des für die Verarbeitung notwendigen Überkorns als Strukturmaterial wurde die Durchsatzmenge der Anlage von 60.000 Tonnen wie bereits in den Vorjahren nicht erreicht. Vor diesem Hintergrund kletterten die Selbstkosten des Kompostwerks für die Verwertung einer Tonne angelieferten Materials auf 93,80 € (2021: 82,69 €), allerdings erwartete das Unternehmen für 2023 bei einer Vollauslastung einen Rückgang der Selbstkosten auf nur noch etwas über 73 € je Tonne.

Insgesamt erzeugte die Kirchheimer Anlage knapp 10.000 Tonnen Kompost, wovon knapp 5.400 Tonnen an „Sonstige Kunden“ abgegeben wurden. Weitere 1.300 Tonnen gingen in den Garten- und Landschaftsbau, 2.650 Tonnen in die Direktvermarktung im Landkreis Esslingen. Die landwirtschaftliche Verwertung spielt faktisch keine Rolle. An dem Kompostwerk hält der Landkreis Esslingen 65 Prozent und der Landkreis Böblingen 35 Prozent der Anteile.

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