Klärschlammmanagement Westsachsen beantragt Monoverbrennung in Chemnitz

Die Klärschlammmanagement Westsachsen GmbH (KMW) hat die Errichtung und den Betrieb einer Monoklärschlammverbrennungsanlage am Standort des Heizkraftwerks Nord in Chemnitz beantragt. Wie jetzt bekannt wurde, wurde der Antrag bereits im Mai bei der Landesdirektion Sachsen eingereicht. Geplant ist eine zweistufige Genehmigung, bei der zunächst umweltrelevante Faktoren wie Grenzwerte, Durchsatzkapazität und Betriebszeiten sowie Gutachten behandelt werden. In einer zweiten Teilgenehmigung geht es um die Detaillierung der eingesetzten Aggregate und die Verfahrenstechnik.

Wie berichtet, haben die drei regionalen Abwasserentsorger Wasserwerke Zwickau, Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge und Zweckverband „Kommunale Wasserver-/Abwasserentsorgung Mittleres Erzgebirgsvorland” Hainichen sowie der Energieversorger Eins Energie in Sachsen im Jahr 2020 die KMW gegründet. 2022 wurde eine europaweite Ausschreibung der Ingenieursleistungen für den Bau und die Ausrüstung der Klärschlammmonoverbrennungsanlage durchgeführt. Im Sommer 2023 hat die KMW das Ingenieurbüro Dr. Born – Dr. Ermel aus Achim als wirtschaftlichsten und qualifizierten Bieter ermittelt und beauftragt.

Mehr über das Vorhaben der KMW lesen Sie hier...

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