Klärschlamm-Monoverbrennung in Hürth-Knapsack erreicht nächste Bauphase

Massivbau der Ofenhalle für Linie 2 abgeschlossen / Inbetriebnahme 2028

Die Bauarbeiten für die Linie 2 der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage der Klärschlamm-Verwertung Rheinland GmbH (KVR) in Hürth-Knapsack machen Fortschritte. Der Massivbau der Ofenhalle ist abgeschlossen, der Anlagenbau hat begonnen, und die ersten Bauteile vom Ofen für die Wirbelschichtverbrennung und des Kessels wurden bereits montiert. Das wurde am Dienstag bei einer Baustellenbesichtigung deutlich.

„Die Arbeiten gehen sichtbar voran, und wir sind auf Kurs. Die Fertigstellung der Anlage ist für das Jahr 2028 vorgesehen“, betonten die KVR-Geschäftsführer Stefan Ruchay und Peter Lindemann und die Vorstände von Erftverband, Wasserverband Eifel-Rur (WVER) und RWE Power. Wie berichtet, haben die drei Partner im Jahr 2024 die KVR gegründet, um die Klärschlamm-Verwertungsanlage gemeinsam zu bauen und zu betreiben.

Der Erftverband und der WVER sichern mit der KVR die Entsorgung des Klärschlamms aus ihren Kläranlagen langfristig ab. Ab 2029 werden sie jährlich bis zu 148.000 Tonnen entwässerten Klärschlamm für die Linie 2 liefern. RWE Power übernimmt die Logistik für den verbleibenden Anteil bis zur Anlagenkapazität von 180.000 Tonnen. Der Schlamm wird thermisch vorbehandelt, damit er der ab 2029 verpflichtenden Phosphorrückgewinnung zugeführt werden kann.

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