Josef Meeth Fensterfabrik beantragt Langzeitlager für Kunststoffabfälle

Die Josef Meeth Fensterfabrik GmbH Co. KG mit Sitz in Laufeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich hat die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb eines Langzeitlagers für nicht gefährliche Kunststoffabfälle beantragt. Auf dem Betriebsgelände will die Firma Meeth künftig etwas mehr als 1.000 Tonnen für eine Dauer von drei Jahren lagern, gab die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord als Genehmigungsbehörde bekannt.

Laut den Antragsunterlagen handelt es sich um etwa 2.250 folienummantelte, verpresste Kunststoffrundballen, für die eine schotterbefestigte Fläche vorgesehen ist. Meeth hatte hierfür bereits eine inzwischen abgelaufene Genehmigung. Weil es auf dem Betriebsgelände zu einem Brandereignis gekommen war, konnte das Unternehmen die Genehmigung nicht nutzen, weshalb es sie erneut beantragt.

Eingelagert werden sollen zerkleinerte, trocken-mechanisch aufbereitete Kunststoffe, die überwiegend aus Verpackungsabfällen stammen. Diese waren ursprünglich für die Extrusion von Fensterprofilen vorgesehen und sollen nun in einem internen Verwertungsverfahren zur Herstellung von Gehwegplatten genutzt werden, heißt es in den Antragsunterlagen.

Bis zum 12. Februar können die Unterlagen auf der Internetseite der SGD Nord abgerufen werden. Einwendungen gegen das Vorhaben sind bis zum 26. Februar möglich. Ein eventueller Erörterungstermin soll am 25. März stattfinden.

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