Investmentgesellschaft plant Übernahme der ESE

|
|

Die kalifornische Investmentgesellschaft Pacific Avenue Capital plant den Anteils- und Kontrollerwerb der ESE mit Sitz in Neuruppin. Die Übernahme wurde Anfang Mai beim Bundeskartellamt angemeldet.

Das Unternehmen mit Sitz in Neuruppin produziert vor allem Abfall-, Wertstoff- und Gefahrgutbehälter und verfügt über Produktionsstandorte in Deutschland und Frankreich. Hinzu kommen Serviceleistungen wie Behälterverteilung und -management, Einsammlung, Austausch und Recycling von Behältern sowie der Einführung von Identifikationssystemen.

Laut dem zuletzt verfügbaren Jahresabschluss erzielte die ESE im Geschäftsjahr 2023/24 (1.10.-30.09.) einen Umsatz von knapp 125 Mio. und ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 7,7 Mio. €. Mit 117,4 Mio. € entfiel der Löwenanteil am Umsatz auf Abfall- und Wertstoffbehälter, weitere gut sieben Mio. € auf „öffentliche Ausrüstungsprodukte“. Rund zwei Drittel seines Umsatzes erzielte das Unternehmen im Ausland. Von Oktober 2023 bis September 2024 waren bei der ESE im Durchschnitt 338 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Anteile der ESE wurden bis Mai 2023 zu 100 Prozent von der im niederländischen Maastricht ansässigen ESE World B.V. gehalten. Diese hat alle Anteile an den US-Verpackungskonzern Berry verkauft. Dieser wiederum wurde im letzten Jahr vom Konkurrenten Amcor übernommen.

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -