Mit der Inbetriebnahme der neuen Labor- und Büroräume im slowenischen Lenart will das Kompetenzzentrum von Interzero Plastics Innovations optimale Voraussetzungen für Innovationen schaffen. Die Eröffnung sei „ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg, die Vision einer Welt ohne Abfall zu verwirklichen“, berichtete das Unternehmen vergangene Woche. An der feierlichen Eröffnung des neuen Standorts nahmen neben Interzero-Chairman und -Gesellschafter Axel Schweitzer auch die Präsidentin der Republik Slowenien, Nataša Pirc Musar, und die deutsche Botschafterin, Sylvia Groneick, teil.
Pirc Musar betonte in ihrer Ansprache die Unvermeidlichkeit des Umstiegs auf eine zirkuläre und nachhaltige Nutzung von Kunststoffen sowie effiziente Wiederverwendung und Recycling. „Um wirklich signifikante Ergebnisse zu erzielen, muss das Problem ganzheitlich über den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffprodukten und -materialien und über Ländergrenzen hinweg angegangen werden“, kommentierte die Präsidentin.
„Wir müssen den nachhaltigen Umgang mit Waren und Verpackungen wirklich verinnerlichen, sprich von der linearen hin zur Kreislaufwirtschaft übergehen“, sagte auch Schweitzer in seiner Eröffnungsrede. „Damit wir mehr Materialien im Kreislauf führen können, muss die Recyclingfähigkeit bei Verpackungen von Anfang an mitgedacht werden.“
Die Leistungen des Labors seien gezielt auf die Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet, heißt es weiter. Neben Forschung und Entwicklung liege der Fokus darauf, Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen dabei unterstützen, neue Produkte aus hochwertigen Rezyklaten herzustellen. Auch die Beratung zur Kosten- und Energieoptimierung der Produktion sowie zur Verarbeitung von Kunststoffen aus verschiedenen Rohstoffquellen sei Teil der Aktivitäten des Kompetenzzentrums.
„Durch Evaluierung und Analyse liefern wir unseren Kunden hochwertige, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene recycelte Kunststoffe, die vergleichbare oder sogar bessere technische Eigenschaften haben als Primärrohstoffe und somit eine nachhaltige Alternative darstellen“, so Manica Ulčnik-Krump, Leiterin der Einrichtung.




