
Rund 18 Prozent der in Deutschland verbrauchten Wärme stammten im vergangenen Jahr aus regenerativen Energien. Der Anteil der Bioenergie daran liegt bei knapp 81 Prozent, wobei biogene Festbrennstoffe, weit überwiegend Holz, mit etwas über 61 Prozent am stärksten zur erneuerbaren Wärmeerzeugung beitrugen. Das geht aus den Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik beim Umweltbundesamt hervor.
Biogas und Biomethan kommen zusammen auf einen Anteil von zehn Prozent, der biogene Anteil im Abfall auf etwas mehr als sieben Prozent. Ergebnisse aus dem Monitoring der Holzverwendung in Deutschland belegen nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, dass in großen Biomasseanlagen der Energieversorger und Industrieunternehmen bis zu 87 Prozent Altholz und Restholz aus Kaskadennutzung für die Erzeugung von Strom und Prozesswärme sowie Fernwärme zum Einsatz kommen. Auch in den Holzheizungen und Heizwerken im Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie Kommunen kommt überwiegend Wald- und Industrierestholz sowie Energieholz aus der Landschaftspflege zum Einsatz. Beim Energieholzeinsatz in privaten Haushalten liegt der Anteil von Holzsortimenten aus Kaskadennutzung bei rund 50 Prozent.



