Grünes Licht für neue DK-I-Deponie im Saarland

Die Sandaufbereitung Velsen GmbH (SAV) darf auf Flächen des derzeitigen Sandabbaugebiets Velsen westlich von Saarbrücken eine Deponie der Klasse I errichten und betreiben. Das saarländische Landesumweltamt erteilte dem Gemeinschaftsunternehmen der Baustoffproduzenten Alois Omlor sowie Schmeer Sand + Kies Anfang Juni die entsprechende Planfeststellung. Der Beschluss liegt noch bis zum 17. Juli zur Einsichtnahme aus, daran schließt sich eine einmonatige Widerspruchsfrist an.

Die rund zehn Hektar große Deponie soll über eine Kapazität von 1,56 Mio Kubikmetern verfügen und vornehmlich mit Böden und Bauschutt aus dem Regionalverband und Großraum Saarbrücken verfüllt werden. Zuzüglich der Massen für die Herstellung des Dichtungssystems und des Erdplanums steigt das zur Verfügung stehende Verfüllvolumen auf rund 2,2 Mio Kubikmeter.

Das jährliche Ablagerungsvolumen wird von der SAV GmbH auf 150.000 bis 200.000 Tonnen prognostiziert, so dass sich eine Deponielaufzeit von 15 bis 20 Jahren ergibt. Für den Regionalverband Saarbrücken, in dessen Gebiet es bisher keine DK-I-Deponie gibt, sei somit die Entsorgungssicherheit bis mindestens 2040 sichergestellt, heißt es im Planfeststellungsbeschluss.

Für die Ablagerungs-, Stilllegungs- und Nachsorgephase sowie für die Rekultivierungs- und Ausgleichsmaßnahmen wurde von der Genehmigungsbehörde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 800.000 € festgesetzt.

Der Planfeststellungsbeschluss für die Deponie Velsen ist hier abrufbar.

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