
Das GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen hat im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse von knapp über 36 Mio € erzielt, fast ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. Parallel kletterte der Jahresüberschuss auf 1,6 Mio € nach zuletzt 0,9 Mio €.
Wie aus dem im elektronischen Unternehmensregister veröffentlichten Jahresabschluss weiter hervorgeht, wurden im Müllheizkraftwerk Ludwigshafen insgesamt 281.000 Tonnen Abfälle energetisch verwertet – knapp 12.000 Tonnen mehr als 2023. Die Erlöse resultieren überwiegend aus der Entsorgung für die zehn kommunalen Gesellschafter, die der GML Restabfälle von rund einer Million Einwohnern aus der Region anliefern.
„Der Gesellschafterkreis der vollständig kommunalen GML besteht aus den Städten Ludwigshafen am Rhein, Speyer, Frankenthal/Pfalz, Neustadt an der Weinstraße und Mannheim, den Landkreisen Bad Dürkheim, Alzey-Worms und der Rhein-Pfalz sowie den beiden Anstalten des öffentlichen Rechts ZAK – Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern und ebwo – Entsorgungs- und Baubetrieb Worms.
Zum Bilanzstichtag beschäftigte die GML 21 Mitarbeiter und einen Auszubildenden (Vorjahr: 23 Mitarbeiter). Der Materialaufwand belief sich auf 24,4 Mio €. Davon entfielen 9,2 Mio € auf Mengenabsteuerungen in andere Anlagen, 4,8 Mio € auf Emissionshandelszertifikate und 10,3 Mio. € auf Reparaturen und Betriebsführungsentgelte.
Für 2025 erwartet die Geschäftsführung bei Umsatzerlösen von rund 35 Mio € nur einen geringen Jahresüberschuss von etwa 0,1 Mio €. Die Auslastung des Müllheizkraftwerks gilt durch die Andienungspflichten der kommunalen Gesellschafter als langfristig gesichert. Abfälle aus dem freien Abfallmarkt werden den Angaben zufolge nur zeitweise und in sehr geringen Umfang angenommen.



