Genehmigung für Recyclinganlage von Saubermacher und Meinhardt offiziell übergeben

Seit April realisieren der österreichische Entsorger Saubermacher und der südhessische Mittelständler Meinhardt Städtereinigung ein gemeinsames Recyclingvorhaben, um Batterien und Elektroaltgeräte unter einem Dach zu verwerten. Jetzt wurde die Genehmigung für den Bau und Betrieb der Anlage in Ginsheim-Gustavsburg offiziell überreicht, teilte das Regierungspräsidium Darmstadt als zuständige Behörde gestern mit.

Wie berichtet sollen am bereits bestehenden Standort von Meinhardt künftig pro Jahr bis zu 15.000 Tonnen Haushaltsbatterien sortiert und maximal 20.000 Tonnen recycelt werden. Für die Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten ist eine jährliche Kapazität von 10.000 Tonnen geplant. Ergänzend soll eine Entlade- und Demontageeinheit für Lithium-Ionen-Akkus aus der Elektromobilität entstehen. Die Inbetriebnahme ist den Angaben zufolge für Anfang 2026 vorgesehen.

Um ihr integriertes Konzept umzusetzen und dabei die Batteriekompetenz von Saubermacher mit der E-Schrott-Erfahrung von Meinhardt zu kombinieren, haben die beiden Unternehmen ein Joint Venture gegründet. Bei der feierlichen Übergabe der Bau- und Betriebsgenehmigung hob Darmstadts Regierungspräsident Jan Hilligardt die Bedeutung des Projekts hervor – „denn das stärkt die Kreislaufwirtschaft in der Region“. Er betonte, dass das immissionsschutzrechtliche Verfahren einschließlich Öffentlichkeitsbeteiligung schnell und gewissenhaft abgeschlossen wurde. Saubermacher hatte den Antrag für das Vorhaben im vergangenen Juli eingereicht.

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -