Gelsenkirchen rückt von AGR-Kooperation ab

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Überraschende Neuigkeiten aus Gelsenkirchen: Wie gestern bekannt wurde, will die Stadt die Restmüllbeseitigung ab 2015 neu verhandeln. Damit kippt Gelsenkirchen die Ratsentscheidung vom November letzten Jahres, den städtischen Abfall in der Anlage RZR II der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet zu verbrennen. Dem Betriebsausschuss Gelsendienste zufolge könne die Stadt mit einer Ausschreibung bessere Entsorgungspreise erzielen - je nach Entwicklung des Abfallaufkommens zwischen 2 Mio € und 3,5 Mio €, denn der aktuelle Tonnenpreis am Abfallverbrennungsmarkt liege durchschnittlich 15 € niedriger als der ausgehandelte AGR-Preis.

Am Donnerstag kommender Woche soll der Gelsenkirchener Rat endgültig über die Entsorgung der 110.000 Jahrestonnen Restmüll entscheiden. Bislang verbrennt RWE die Mengen aus Gelsenkirchen im Müllheizkraftwerk in Essen Karnap. Zum Jahresende laufen die sogenannten Veraschungsverträge aus. Stimmt der Rat für die Ausschreibung, so soll diese innerhalb von zwei Wochen auf den Weg gebracht werden. 

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