Der baden-württembergische Bauschuttrecycler Feess expandiert. Zum Jahreswechsel erwirbt die Unternehmensgruppe aus Kirchheim/Teck die GL Abbruch GmbH in Stuttgart. Sämtliche 38 Mitarbeiter samt Firmensitz und Maschinenpark werden übernommen. Der Abbruchspezialist behält seinen Namen und wird auch künftig vom bisherigen Geschäftsführer Gerhard Ludwig geleitet.
„Neben 20 Mio € Jahresumsatz und viel Know-how bringt die GL Abbruch mehrere hundert renommierte Kunden bundesweit mit“, begründet Walter Feeß, Senior-Chef des gleichnamigen Familienunternehmens, die Übernahme. Feess selbst beschäftigt aktuell rund 300 Mitarbeiter und setzt rund 75 Mio € pro Jahr um.
Wie Feess erläutert, kooperieren beide Unternehmen bereits seit mehreren Jahrzehnten: Seit Ende der 80er Jahre unterstützt Feess im Bedarfsfall GL Abbruch bei Großaufträgen. Im Gegenzug holten die Kirchheimer mit ihrer Lkw-Flotte oft den bei GL anfallenden Bauschutt ab und lasteten so ihre Aufbereitungsanlagen aus. Ferner erhielt Feess häufig den Zuschlag für den Erdaushub auf den geräumten Arealen, so dass GL für Erdarbeiten längst der größte Unternehmenskunde sei.
Da der heute 70-jährige GL-Geschäftsführer Ludwig keinen Nachfolger hat, beteiligte sich Feess bereits 2018 an dessen Firma. 2020 verlegte die GL Abbruch GmbH ihren Firmensitz von Esslingen in den Stuttgarter Neckarhafen. Das von Feess vermietete Areal nutzen die beiden Unternehmen seither gemeinsam als Wertstoffhof, Verwaltung und Werkstatt.




