Faun Umwelttechnik steigert Umsatz und Ergebnis

Der Hersteller von Abfallsammelfahrzeugen und Kehrmaschinen, die Faun Umwelttechnik, hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Während der Umsatz des Konzerns mit Sitz in Osterholz-Scharmbeck um rund ein Viertel auf 679,7 Mio € stieg, hat sich der Jahresüberschuss mit 28,3 Mio € gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Das geht aus dem im elektronischen Unternehmensregister veröffentlichten Konzernabschluss hervor.

Der größte Umsatzanstieg resultiert aus dem erhöhten Absatz von Ersatzteilen und Service, gebrauchten Kommunalfahrzeugen und durch ein erhöhtes Volumen von verkauften Abfallsammelfahrzeugen mit alternativen Antrieben. Den Inlandsumsatz beziffert Faun auf gut 280 Mio €, im übrigen Europa wurden 237 Mio € erzielt und in Drittländern 164 Mio €. Die Zahl der Beschäftigten im Konzern stieg im Berichtsjahr um rund 300 auf 2.351.

Neben dem Stammsitz in Osterholz-Scharmbeck befinden sich weitere Produktionsstätten in Grimma und Bremen, in Österreich, in Frankreich, in der Türkei, in Australien und in Großbritannien. Daneben unterhält Faun europaweit Vertriebs- und Servicestandorte. Der Auftragseingang für Fahrzeuge kletterte im Geschäftsjahr um zehn Prozent auf knapp 322 Mio €, wodurch sich der Auftragsbestand zum Jahresende um knapp 60 Mio auf 284 Mio erhöht hat. Daher sah sich die Gruppe auch für das Geschäftsjahr 2024 gut aufgestellt und prognostizierte bei Rechnungslegung im April für das Geschäftsjahr 2024 „eine mittlere Erhöhung im Umsatz und eine moderate Reduzierung im Ergebnis“.

Zur Erweiterung der internationalen Marktpräsenz übernahm Faun die P.J.D. (Holdings) Ltd. und C.P. Davidson & Sons Ltd. Lancashire/England durch die Faun Zoeller UK zu 100 Prozent. Hinzu kam die Gründung der Faun Nordic AB in Schweden mit Servicestandorten in Kalmar und Stockholm durch die Faun Expotec GmbH. Faun Nordic entwickelt speziell auf den nordischen Markt zugeschnittene Lösungen, darunter innovative Mehrkammerentsorgungsfahrzeuge. Des Weiteren sei der Aufbau eines Vertriebs- und Servicenetzwerkes geplant, um das Wachstum in Skandinavien voranzutreiben.

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