EVS will Klärschlammverwertung bis mindestens 2035 ausschreiben

Im Saarland soll die Klärschlammverwertung bis mindestens 2035 ausgeschrieben werden – ab 2029 auch mit Phosphorrückgewinnung. Das sehen Pläne des Entsorgungsverbands Saar (EVS) vor, die dieser an das Umweltministerium in Saarbrücken übermittelt hat. Nach Artikel 4 Paragraf 3a der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) mussten die Klärschlammerzeuger deutschlandweit bis zum Ende des Jahres 2023 einen Bericht erstellen, in dem sie ihre zukünftigen Pläne bezüglich der Klärschlammentsorgung und der P-Rückgewinnung darlegen.

Den Zeitraum bis 2035 will der EVS nutzen, um die weitere Entwicklung zu beobachten, sich für eine Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere für Aschen und kohlenstoffhaltige Rückstände, einzusetzen, eine Verwertungstechnologie auszusuchen sowie geeignete Anlagen zu planen und umzusetzen, teilte das saarländische Umweltministerium auf Anfrage von EUWID mit. Pro Jahr fallen auf den 137 Kläranlagen des Verbands rund 650.000 Kubikmeter Klärschlamm an. Der durchschnittliche P-Gehalt der Schlämme liegt gemäß den Daten, die der EVS an das Umweltministerium gemeldet hat, bei ca. 21 Gramm pro Kilogramm Klärschlamm-Trockenmasse, wobei die die Spanne von ca. 14 bis 37 Gramm pro Kilogramm Trockenmasse reicht.

Mehr zu den Plänen des EVS lesen Sie hier......

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