EVS weitet KI-gestützte Biotonnen-Kontrolle auf Homburg aus

Der Entsorgungsverband Saar (EVS) setzt ab Mitte Juli auch in Homburg ein KI-gestütztes System zur Kontrolle von Biotonnen ein. Ziel ist es, die Qualität des gesammelten Bioguts zu verbessern und die gesetzlichen Höchstgrenzen für Störstoffe zu unterschreiten. Mit Hilfe eines Detektionssystems an Müllfahrzeugen wird der Inhalt der Biotonnen vor und während der Leerung automatisch fotografiert und analysiert. Falschbefüllungen werden mithilfe künstlicher Intelligenz erkannt und dokumentiert.

Die Zuordnung der Tonnen erfolgt über einen am Behälter angebrachten Chip. Nicht richtig befüllte Biotonnen werden zunächst mit einem gelben Anhänger versehen. In der darauffolgenden Phase bleiben falsch befüllte Tonnen ungeleert stehen. Hier kommt dann ein roter Anhänger zum Einsatz, der erklärt, aus welchen Gründen die Tonne nicht abgefahren werden konnte. Die betroffenen Haushalte müssen den Inhalt dann entweder nachsortieren oder als Restmüll entsorgen.

Mit dem gleichen System kontrolliert der EVS schon seit zwei Monaten die Biotonnen-Inhalte in den saarländischen Gemeinden Spiesen-Elversberg, Schwalbach, Beckingen und in Teilen der Stadt Saarlouis sowie bereits seit Oktober letzten Jahres auch in den Gemeinden Kirkel und Friedrichsthal.

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