EU-Umwelt-Omnibus: IK fordert Nachbesserungen an EU-Verpackungsverordnung

Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) hält die Vorschläge der EU-Kommission zum Bürokratieabbau im Umweltrecht und zur Stärkung des Binnenmarktes für unzureichend. Zwar begrüßt der Verband den grundsätzlichen Kurs des EU-Umwelt-Omnibus, fordert aber zusätzliche Korrekturen an der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Insbesondere für Industrie- und Gewerbeverpackungen sieht die IK Nachbesserungsbedarf. Zugleich drängt sie auf die Schließung von Schlupflöchern bei Mehrwegvorgaben und Verpackungsverboten.

„Die bürokratische Belastung für Unternehmen in der Verpackungswertschöpfungskette hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen – sowohl durch europäische Vorgaben als auch durch nationale Sonderregelungen“, sagt IK-Hauptgeschäftsführer Martin Engelmann. Diese Entwicklung sei ein wesentlicher Faktor für den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen. Notwendig sei daher ein konsequenter Abbau solcher Anforderungen, die für das Erreichen der umweltpolitischen Ziele der EU nicht erforderlich seien. Auch müsse der freie Warenverkehr im Binnenmarkt durch harmonisierte Verpackungsvorschriften gestärkt werden....

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