Eon verkauft Abfalltochter Energy from Waste

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Der Energieversorger Eon verkauft seine Abfalltochter Eon Energy from Waste. Das gab das Unternehmen gestern bekannt. Eon wird ein Gemeinschaftsunternehmen zusammen mit einem Infrastrukturfonds des schwedischen Finanzinvestors EQT gründen, hieß es aus der Konzernzentrale in Düsseldorf.

Das Joint Venture wird zu 51 Prozent EQT und zu 49 Prozent Eon gehören und Eon Energy from Waste vollständig übernehmen. Mit der Transaktion verringert der Düsseldorfer Energieversorger seine Beteiligung in der Abfallverwertung, die nicht zum Kerngeschäft des Konzerns gehört. Mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen – dessen Name bislang unbekannt ist – soll die Marktposition von EEW gestärkt, das operative Geschäft weiterentwickelt und die geographische Expansion des Unternehmens ausgebaut werden, heißt es offiziell aus Düsseldorf.
Das von Eon und EQT vereinbarte Modell schaffe Wachstum bei geringerer Kapitalbindung und folge damit der Ende 2010 vom Eon-Vorstand vorgestellten Strategie, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen. „Gemeinsam mit unserem Partner wollen wir Eon Energy from Waste als eigenständiges Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft führen“, so Teyssen weiter.
Die Veräußerung steht den Angaben zufolge noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Sie soll voraussichtlich im ersten Quartal 2013 vollzogen werden.

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