Entsorgungsgesellschaft Mainz mit hohem Ergebnis trotz gesunkener Umsätze

Die EGM Entsorgungsgesellschaft Mainz mbH (EGM) hat im Geschäftsjahr 2023 ein höheres Ergebnis erzielt, obwohl die Umsatzerlöse leicht zurückgingen. Die thermische Abfallverwertungsanlage, die Abfälle aus Mainz, dem Landkreis Mainz-Bingen und weiteren Gebieten verarbeitet, konnte eine Auslastung von über 94,7 Prozent erreichen und verarbeitete insgesamt 380.000 Tonnen Abfall, einschließlich Dickschlamm. Damit übertraf EGM die geplante Kapazität von 354.000 Tonnen deutlich.

Im Jahr 2020 hatte EGM die Anlage für eine Mitverbrennung von Dickschlamm erweitert. So können jährlich bis zu 30.000 Tonnen an Klär- und sonstigen Dickschlämmen mitverbrannt werden. Durch diese Verbreiterung des Entsorgungsangebots verspricht sich die EGM eine Verbesserung und Stabilisierung des Ergebnisses in den nächsten Jahren.

Rückläufige Umsatzerlöse durch gesunkene Erlöse aus Dampfabgabe

Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 64,2 Mio €, was vor allem auf die gesunkenen Erlöse aus der Dampfabgabe zurückzuführen ist. Diese Rückgänge konnten durch höhere Erlöse aus der Abfallverwertung aufgrund gestiegener Müllmengen teilweise kompensiert werden.

Die Erlöse aus der Beseitigung und Verwertung von Abfällen stiegen um 4,5 Prozent auf 33,7 Mio € Euro, was 52,5 Prozent der Gesamterlöse ausmacht. Im Gegensatz dazu fielen die Erlöse aus der Dampf- und Stromabgabe um elf Prozent auf 29,3 Mio €, was einem Anteil von 45,6 Prozent an den Gesamterlösen entspricht. Weitere Einnahmen in Höhe von 1,2 Mio € (1,9 Prozent) stammen aus sonstigen Geschäftsfeldern....

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