ElektroG: Hersteller beharren auf Beteiligung der Kommunen an Kosten der EAR

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Die Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten fordern weiterhin eine Beteiligung der Kommunen an den Kosten der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR). Öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger (örE), die sich im Rahmen der Optierung für eine Eigenvermarktung bestimmter Sammelgruppen entschieden haben, sollten auch für die Bearbeitung ihrer Mengenmeldungen an die EAR bezahlen, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) und des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zum neuen ElektroG.

Konkret schwebt den Verbänden vor, dass die optierenden örE bei jeder Abgabe von Altgeräten an Erstbehandlungsanlagen die entsprechenden Mengen bei der EAR melden und dafür Gebühren entrichten. Gegenwärtig zahlen die Hersteller für Bereitstellungs- und Abholungsanordnungen über 70 €. Durch Beteiligung der Kommunen an den Kosten der Abholkoordination könnte dieser Betrag auf rund 40 € sinken. Die optierenden örE müssten somit jährlich insgesamt höchstens 1,6 Mio € an die EAR zahlen, rechnen die Verbände weiter vor. Dem stünden aber Erlöse aus der in Eigenverantwortung betriebenen Verwertung der Altgeräte von 30 bis 60 Mio € gegenüber.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 46/2014 von EUWID Recycling und Entsorgung. Abonnenten können den vollständigen Artikel ab sofort hier abrufen:

Hersteller beharren auf Beteiligung der Kommunen an Kosten der Stiftung EAR

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