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Alba SE: Ergebnisprognose für 2021 erneut angehoben


Alba profitiert von hoher Schrottnachfrage
und gestiegenen Preisen.
13.01.2022 − 

Das Geschäftsjahr 2021 lief für die Alba SE deutlich besser als erwartet. Wie das börsennotierte Unternehmen, in dem der Alba-Konzern sein Schrott- und Metallrecyclinggeschäft gebündelt hat, kurz vor Jahresende bekannt gab, wurde die Ergebnisprognose erneut angehoben. Erwartet wird nunmehr ein Ebit zwischen 11,0 Mio und 13,0 Mio €.

Nach den beiden Verlustjahren 2019 und 2020, in denen die Alba SE ein negatives Ebit von 3,1 bzw. 1,2 Mio € verbuchen musste, hatte der Kölner Schrottrecycler Anfang letzten Jahres für 2021 die Rückkehr in die schwarzen Zahlen angekündigt. Ursprünglich hatte Alba aber lediglich ein „positives, im niedrigen einstelligen Mio-Euro-Bereich liegendes Ebit“ antizipiert. Bereits zur Jahresmitte war aber klar, dass sich das Geschäftsjahr besser als prognostiziert entwickelte. Im Halbjahresbericht hob die Geschäftsführung daher ihre Ergebnisprognose auf einen Betrag zwischen insgesamt 6,0 und 9,0 Mio € an.

Wie sich nun zeigt, war auch diese Prognose zu kurz gegriffen. Laut Ad-hoc-Meldung konnte die Alba-SE-Gruppe auch im zweiten Halbjahr 2021 ihre Ergebniserwartungen übertreffen. Hierzu habe insbesondere die anhaltend hohe Nachfrage nach Stahlschrotten und Nichteisenmetallen sowie die positive Preisentwicklung beigetragen. Daneben habe sich ein im Dezember erfolgter Immobilienverkauf positiv ausgewirkt, erläutert das Unternehmen.

Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2021 ist für den 29. April terminiert.

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