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Suez verkauft australische Entsorgungsaktivitäten an Cleanaway


Suez gibt weitere Entsorgungsaktitiväten ab.
07.04.2021 − 

Der französische Umweltkonzern Suez will seine Entsorgungsaktivitäten in Australien für umgerechnet rund 1,63 Mrd € an den dortigen Marktführer Cleanaway verkaufen. Den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt.

Suez kann allerdings bis zum 6. Mai von dem Verkauf zurücktreten, falls bis dahin eine Grundsatzeinigung über eine vollständige Übernahme des französischen Konzerns erzielt wurde. Außerdem ist bis zum 21. April für Suez ein Rücktritt möglich, falls ein höheres Angebot für die australischen Aktivitäten vorgelegt wird, mit dem Cleanaway nicht gleichzieht.

Falls die geplante Übernahme des gesamten Suez-Entsorgungsgeschäfts in Australien nicht zustande kommt, wird Cleanaway den Angaben zufolge Aktivitäten des Konzerns in der Region Sydney für 501 Mio Australische Dollar (ca. 325 Mio €) erwerben. Bei ihnen handelt es sich um zwei Deponien und fünf Umladestationen.

Veolia kündigt rechtliche Schritte an

Veolia mit 29,9 Prozent der Anteile größter Suez-Aktionär hatte die Verkaufspläne in Australien bereits im Vorfeld scharf kritisiert, da diese strategisch bedeutsam für die angestrebte Komplettübernahme von Suez seien. Man werde weiterhin alle rechtlichen Mittel einsetzen, um den Verkauf dieser strategischen Vermögenswerte zu verhindern und notfalls rückgängig zu machen, erklärte Veolia in einer ersten Reaktion auf die Vereinbarung zwischen Suez und Cleanaway.

Alle Details zum Verkauf der Suez-Aktivitäten in Australien und warum Suez im Abwehrkampf gegen eine Übernahme durch Veolia einen Rüffel durch die Börsenaufsicht AMF erhalten hat, lesen Sie diese Woche in in EUWID Recycling und Entsorgung 14/2021.  Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

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