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Aufwärtstrend bei Altkunststoffen hält unvermindert an


Die Preise für Plastikfolien sind im März deutlich gestiegen.
07.04.2021 − 

Die Preise für Altkunststoffe haben im März auf breiter Front zugelegt. Der Aufwärtstrend wird dabei vor allem durch weiterhin knappe Neuware getrieben. Recycler berichten in vielen Fällen von Zuteilungen und konnten selbst Stammkunden nicht immer ausreichend bedienen. Marktteilnehmer sprachen oft von einer noch nie erlebten Ausnahmesituation.

Weiterhin scheint die Nachfrage nach PP-Rezyklaten am stärksten zu sein, aber auch PS, HDPE und LDPE sowie PVC legten mangels verfügbarer Neuware in Europa zu. Für April stehen weitere Preisanhebungen ins Haus, auch weil die Einkaufspreise der Recycler für Altkunststoffe kräftig steigen. Die Nachfrage der Verarbeiter bleibe vorerst weiter hoch, weil sich bei der Verfügbarkeit der Neuware noch keine Entspannung abzeichne, hieß es. Valide Prognosen für die nächsten Monate seien zwar schwierig, doch ein Teil der Recycler geht bis zum Sommer von einem Verkäufermarkt aus.

Der Preisauftrieb bei PE-Gewerbemischfolien hält auch im Export an. Nahezu täglich setzten Exporteure ihre Einkaufspreise hoch. Nachfrage komme aus Indien, der Türkei und weiterhin aus Malaysia und Indonesien. Deutsche Exporthändler sehen sich nach wie vor im Nachteil zur Konkurrenz aus den Nachbarländern, weil sie aufgrund des Exportverbotes keine Altkunststoffe direkt über deutsche Seehäfen in Nicht-OECD-Staaten ausführen können.

Den kompletten Bericht zur aktuellen Lage auf dem Altkunststoffmarkt inklusive der Preistabelle für März lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 14/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht der Marktbericht online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Altkunststoffe Deutschland

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