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Altkleiderrecycler blicken pessimistisch wie selten in die Zukunft


Die Altkleider-Sammelmengen sind nach wie vor hoch.
04.12.2019 − 

Auf dem erheblich in Schieflage geratenen Markt für Alttextilien sind keinerlei Anzeichen einer Besserung in Sicht. Pessimistisch wie selten blicken die Marktteilnehmer in das kommende Jahr, nachdem für das auslaufende Jahr das Fazit unisono „katastrophal“, „noch schlimmer als schlimm“ oder „desolat“ lautet. Selbst notorischen Optimisten ist inzwischen die Zuversicht abhanden gekommen.

Die Sammelmengen sind aufgrund des ungebrochen hohen Konsums von Textilien nach wie vor hoch und der Absatz an sortierter Bekleidung weiterhin schwierig, teilweise wurden Sammlungen eingestellt und Container abgezogen.

Das Afrikageschäft als „Schlüsselthema der Branche“ sei aus verschiedensten Gründen, so etwa Devisenmangel und Währungsverfall, „weiterhin beklagenswert“. Vor allem der Verkauf der mittleren Sorten sei das Problem.

Schwierig zu vermarkten sei inzwischen auch Reißware, berichten Marktkenner. Als Begründung wird auf die schwächere Automobilindustrie verwiesen, für die aus Reißware Dämmstoffe produziert werden. Mittelfristig dürfte dieser Absatzweg ohnehin schrumpfen, gibt ein großer Marktteilnehmer zu bedenken, da in Elektroautos deutlich weniger Dämmmaterial verbaut wird.

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Marktbericht für Alttextilien

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