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Weniger Leichtverpackungen als erwartet: Duale Systeme enttäuscht über Entwicklung

03.07.2019 − 

Die neuen Zahlen der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister sorgen bei den dualen Systemen für finstere Mienen. Für das dritte Quartal 2019 meldeten die acht Systembetreiber keine wesentliche Steigerung der Lizenzmengen. Bei Leichtverpackungen (LVP) dürfte in diesem Jahr die Marke von 1,8 Mio Tonnen verfehlt werden. Letzteres drückt die Margen vor allem bei Systemen, die ihre Lizenzpreise auf Basis einer höheren Gesamtmarktmenge kalkuliert haben.

Im Jahr zuvor hatten rund 60.000 verpflichtete Unternehmen rund 1,73 Mio Tonnen Leichtverpackungen lizenziert. Da in diesem Jahr voraussichtlich über 170.000 Firmen Verpackungen bei den Systemen anmelden, gilt der Zuwachs bei LVP bislang als „enttäuschend“.

Dass die Systembetreiber überhaupt noch ein Plus erwirtschaften, wird bezweifelt. Beim Altkunststofftag des bvse Anfang Juni erinnerte Gunda Rachut von der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister an Aussagen des Insolvenzverwalters des Systems ELS, wonach alle Systembetreiber „rote Zahlen“ schreiben würden. Dieses Jahr dürfe nichts mehr passieren, ansonsten falle das Ergebnis negativ aus, meinte ein Manager.

Einen ausführlichen Artikel zur Mengenentwicklung bei den dualen Systemen lesen Sie in Ausgabe 27/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Hier geht es zum E-Paper:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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