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Wachsende Unruhe rund um die Sammlung von Gerätealtbatterien


Trotz der Neufassung des Batteriegesetzes gibt es weiter
viele Fragezeichen bei der Sammlung von Gerätebatterien.
08.12.2020 − 

Ein zunehmender Preiswettbewerb, hoher Kostendruck und eine wachsende Unruhe wegen der möglichen Ausnutzung von Gesetzeslücken kennzeichnen aktuell den Markt für die Sammlung von Gerätebatterien. Die von vielen Beteiligten im Zuge der Neufassung des Batteriegesetzes geäußerte Befürchtung eines Wettbewerbs um die geringstmögliche Zielerreichung hat sich offenbar bewahrheitet. Marktteilnehmer berichten von einem „Hauen und Stechen“ auf einem Markt, der aktuell sehr umkämpft sein soll.

Die Preise für die an die Systeme angeschlossenen Hersteller sollen dabei in einzelnen Fällen deutlich gesenkt worden sein, erklärt ein Marktteilnehmer. Ein weiterer Akteur berichtet von Angeboten im Markt, die deutlich unter Einstiegskosten lagen. Angesichts von steigenden Kosten für Logistik und Verwertung müssten die Preise jedoch steigen. Die dafür notwendigen Anpassungen könne man auch in den meisten Fällen durchsetzen. In einzelnen Fällen komme es jedoch zu aggressiven Angeboten, die dann zu entsprechenden Reaktionen im Markt führen. Der Druck auf die Preise komme dabei in erster Linie von den Herstellern, die trotz aller Umwelt- und Nachhaltigkeitsversprechen auf jeden Cent schauen würden.

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