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Veolia will Entsorgungsbetriebe in Westdeutschland verkaufen


Veolia will seine Entsorgungsaktivitäten künftig auf die
Regionen im Norden, Osten und Süden Deutschlands
konzentrieren.
06.12.2019 − 

Der französische Umweltkonzern Veolia strukturiert seine Entsorgungsaktivitäten in Deutschland neu. Dafür sollen einige Betriebe der Region West mit allen dazugehörigen Assets verkauft werden, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage. Interesse am Markt sei vorhanden. Veolia wolle sich stattdessen künftig auf die Regionen im Norden, Osten und Süden Deutschlands konzentrieren und gleichzeitig die Kernkompetenzen ausbauen.

Die Veolia Umweltservice West GmbH mit Hauptsitz in Herford ist bisher mit über 20 Betrieben in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tätig und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 bei einem Umsatz von mehr als 140 Mio € einen Gewinn von 3,6 Mio €.

Von den geplanten Verkaufsabsichten sei nur ein „kleinerer Teil“ der Betriebe betroffen, der größere Teil verbleibe in der Unternehmensgruppe, betonte der Sprecher. Außerdem sei Veolia bestrebt, für alle betroffenen Mitarbeiter sozialverträgliche Lösungen zu finden.

Der Ausbau der Kernkompetenzen dürfte vor allem dem Kunststoffrecycling gelten. Hier hatte Veolia ein globales Umsatzziel von einer Mrd € für das Jahr 2025 ausgegeben. Und laut Deutschland-Chef Matthias Harms ist Veolia im Kunststoffrecycling mittlerweile hierzulande führend. Daher ist es auch nicht überraschend, dass die Kunststoffaktivitäten in Planig (bzw. bisher Morschheim) und Salzgitter als eigenständiges Kunststofffolien-Segment bei der Veolia Umweltservice West GmbH verbleiben sollen, wie der Sprecher betonte.

Den kompletten Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 50/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

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