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Veolia verkauft Anteile an Stadtreinigung Dresden

Veolia verkauft seine Anteile an der Dresdner Stadtreinigung.
Veolia verkauft seine Anteile an der Dresdner
Stadtreinigung.
21.01.2020 − 

Der Entsorger Veolia wird seine Anteile an der Stadtreinigung Dresden (SRD) an die Technischen Werke Dresden verkaufen. Wie das Bundeskartellamt in der vergangenen Woche mitgeteilt hat, haben die Wettbewerbshüter den Erwerb des 49-prozentigen Anteils durch die kommunale Gesellschaft am 16. Januar freigegeben. Das Public-Private-Partnership (PPP) wird damit rekommunalisiert.

Die Rekommunalisierung der Stadtreinigung war in Dresden bereits vor einiger Zeit beschlossen worden. Im Frühjahr 2018 hatte der Rat der Stadt beschlossen, die privaten Anteile an der SRD zurückkaufen zu wollen. Voraussetzung für den Rückkauf sei die Kündigung des bestehenden Konsortialvertrages zwischen der Landeshauptstadt, Veolia, der Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD) und der Technischen Werke Dresden GmbH (TWD), hieß es damals.

Dresdner Restmüll entsorgen demnächst Alba, Neru und EEW

Veolia bestätigte nun, dass die Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft und Straßenreinigung in der sächsischen Landeshauptstadt bis Ende Juni vollzogen werden soll. Ohne Kündigung hätte sich der Vertrag um fünf Jahre verlängert und Veolia wäre weiter im Boot geblieben.

Die Stadt Dresden teilte unterdessen mit, dass die biologisch-mechanische Abfallbehandlungsanlage Ende Februar 2021 stillgelegt werden soll. Die Restmüllentsorgung aus der Landeshauptstadt teilen sich künftig die drei privaten Entsorger Alba, Neru und EEW.

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