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Veolia und Verdi einigen sich auf Manteltarifvertrag


Bildquelle: Veolia
06.04.2017 − 

Die vier regionalen Entsorgungsgesellschaften der Veolia Umweltservice Unternehmensgruppe haben heute mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) einen Manteltarifvertrag abgeschlossen. Dieser Haustarifvertrag ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen der Gewerkschaft mit dem zweitgrößten privaten Entsorgungsunternehmen in Deutschland, teilte Veolia mit.

Der Veolia Konzern, der die Entsorgungsunternehmen 2008 übernommen hatte, schaffe auf diese Weise eine einheitliche Regelung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen. Vom Manteltarifvertrag profitieren bundesweit rund 4.500 Mitarbeiter. Darin werden Standards für Arbeitszeit und Zuschläge, Urlaub und Freistellung, Jahressonderzahlung und Jubiläumsleistungen sowie sonstige Sozialleistungen geschaffen.

In einer Stellungnahme aus Anlass der Unterzeichnung des Tarifvertrages sprachen der Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung, Matthias Harms, und Verdi-Bundesvorstandsmitglied Andreas Scheidt von einem „Meilenstein für die Belegschaft der Unternehmensgruppe“.

Die Tarifbindung in der privaten Entsorgungswirtschaft sei seit Jahren rückläufig. Ursache hierfür ist der starke, über die Lohnkosten ausgetragene Wettbewerb in der Branche. Mit dem jetzt geschaffenen Tarifwerk wollten Verdi und Veolia ein sichtbares Zeichen setzen und die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen, indem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie auch Bewerbern attraktive und zeitgemäße Beschäftigungsbedingungen angeboten werden, wie der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Hartmut Dettmann, unterstrich.

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