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Umsatz von Recylex weiter rückläufig


Trotz höherer Produktionszahlen gaben die Umsätze von
Recylex im Bleibereich um zehn Prozent nach. (Symbolfoto)
08.11.2019 − 

Trotz eines Wiederanstiegs der Bleiproduktion hat der Umsatz von Recylex in den ersten drei Quartalen 2019 weiter abgenommen. Konzernchef Sebastian Rudow führt den Rückgang auf sinkende Metallpreise und ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Geschäftsbereiche Blei und Zink zurück.

Der Umsatz der deutsch-französischen Gruppe erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Angaben zufolge rund 233 Mio €. Dies ist eine Abnahme von 17 Prozent. Aus der Bleisparte, dem größtem Geschäftsbereich des Konzerns, stammten 147 Mio €, was einem Rückgang von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht.

Die Produktion der Bleihütte der Weser-Metall GmbH, die sowohl Sekundärrohstoffe als auch Konzentrate einsetzt, erreichte in den drei Quartalen fast 80.000 Tonnen. Das sind zehn Prozent mehr als 2018, als die Produktion durch Wartungsstillstände und technische Anpassungen im Zusammenhang mit dem Anschluss des neuen Reduktionsofens geschmälert wurde, aber weniger als in den beiden Vorjahren.

Erst in der vergangenen Woche hatte Recylex bekannt gegeben, dass die Weser Metall GmbH mehr Zeit benötigt, um an ihrer Bleihütte in Nordenham technische Versuche und Studien durchzuführen. Dadurch verschieben sich auch die Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern für den deutschen Teilkonzern der Recylex SA, zu dem die Weser Metall GmbH und weitere Unternehmen gehören.

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