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Tönsmeier wird zu Prezero


Auch das Bundesliga-Stadion in Sinsheim trägt
neuerdings den Namen Prezero. (Bild: TSG Hoffenheim)
18.01.2019 − 

Der Name Tönsmeier wird in der Entsorgungswirtschaft nach gut 91 Jahren bald der Vergangenheit angehören. In den kommenden Monaten wird der von der Neckarsulmer Schwarz-Gruppe übernommene Entsorger mit Sitz in Porta Westfalica ein so genanntes „Rebranding“ erfahren. Tönsmeier wird in Prezero umbenannt. Der aufwändige Prozess startet am heutigen Freitag.

Der Name Prezero ist seit wenigen Monaten zum einen als Vertriebsmarke für das Wertstoffmanagement bekannt und zum anderen auch Bestandteil des im Aufbau befindlichen Dualen Systems der Prezero Dual GmbH. Tönsmeier war von der Schwarz-Tochter Greencycle GmbH im Sommer komplett übernommen worden.

Das Entsorgungsunternehmen war 1927 gegründet worden und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von über 500 Mio € mit mehr als 3.000 Beschäftigten. Die bisherige Tönsmeier-Gruppe wird seit Oktober von drei Managern aus der Schwarz-Gruppe geleitet. Vorsitzender der Geschäftsführung ist Stephan Garvs, Peter Hartmann ist als kaufmännischer Geschäftsführer tätig. Lars Köhler trägt für das operative Geschäft die Verantwortung.

Kürzlich schloss die Schwarz-Gruppe einen Sponsoring-Vertrag mit dem Fußballbundesligisten TSG Hoffenheim. Dabei sicherte sich die Schwarz-Gruppe im Rahmen einer strategischen Partnerschaft die Namensrechte für das Fußballstadion in Sinsheim, das seit dieser Woche Prezero-Arena heißt. Der Vertrag läuft den Angaben zufolge fünf Jahre mit einer Verlängerungsoption auf weitere fünf Jahre. Über die finanziellen Details wurde nichts bekannt.

Wie Prezero-Geschäftsleiter Dietmar Böhm erklärte, werden mit der TSG Hoffenheim gemeinsam zunächst Abfalltrennsysteme installiert. Die neuen Autogrammkarten der TSG-Spieler sollen künftig aus Graspapier bestehen, das aus Rasenschnitt stammt, kündigte Böhm an.

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