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Steag-Plan für Altholzkraftwerk in Duisburg vom Tisch


(Symbolbild)
12.12.2018 − 

Das von Steag New Energies in Duisburg geplante Altholzkraftwerk wird nicht gebaut. Nach den seitens Steag als „belastbar“ bezeichneten Plänen hätten ab Ende 2022 in der im Duisburger Stadtteil Walsum geplanten Anlage pro Jahr rund 170.000 Tonnen Altholz verbrannt werden sollen. Das Kraftwerk für rund 100 Mio € sollte demnach eine elektrische Leistung von 20 Megawatt und eine thermische Leistung von 60 bis 70 Megawatt erreichen.

„Wir haben klare Signale sowohl von Duisport als auch von der Steag, die wir so interpretieren, dass das Kraftwerk nicht in Duisburg gebaut wird“, zitiert „RP online“ den Duisburger Oberbürgermeister Sören Link. Daher müsse der Stadtrat auch keinen Bebauungsplan für das Logport-Gelände aufstellen, der ein Altholzkraftwerk verhindert hätte.

Das Projekt sei am Widerstand von kommunaler Seite gescheitert, bestätigte das Unternehmen. Obwohl der Standort aus logistischer Sicht mit Anbindung an Wasser, Schiene und Straße und einer Wärmeauskopplung ideal gewesen sei. Alternative Standorte – auch ich der Region – würden nun geprüft.

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