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RWE will nächstes Jahr über eine Mio Tonnen Klärschlamm thermisch verwerten

RWE-Anlage Knapsacker Hügel, Betriebsteil Goldenberg
RWE-Anlage Knapsacker Hügel, Betriebsteil
Goldenberg
11.11.2019 − 

Der Energieversorger RWE will die Mitverbrennungskapazitäten im Bereich der Klärschlammentsorgung weiter ausbauen. Im kommenden Jahr wollen die Essener eine Mio Tonnen Klärschlamm thermisch verwerten.

Nachdem im vergangenen Jahr rund 900.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm mit einem Trockensubstanzgehalt von 25 Prozent vom Energieversorger mit verbrannt worden sind, sei das Ziel für das nächste Jahr über eine Mio Tonnen an Klärschlamm bei RWE thermisch zu entsorgen, sagte Rainer Busch, Fachreferent für Ersatzbrennstoffbeschaffung und Vermarktung von Kraftwerksnebenprodukten in der vergangenen Woche bei der Berliner Klärschlammkonferenz. Hierfür investiert RWE in diesem und im nächsten Jahr ungefähr zwölf Mio € in die Klärschlammverwertung.

Zwei zusätzliche Pumpenlinien in Hürth und Essen

Unter anderem entstehen am Veredelungsstandort Goldenbergwerk auf dem Knapsacker Hügel in Hürth und am Standort des Müllheizkraftwerkes Essen-Karnap bis 2020 jeweils zwei zusätzliche Klärschlamm-Pumpenlinien, um den Durchsatz zu erhöhen. Dadurch sollen zukünftig 50.000 beziehungsweise 100.000 Tonnen Klärschlamm mehr thermisch entsorgt werden können, heißt es vom Unternehmen.

Außerdem begannen im Juli die Arbeiten zur Erweiterung des bereits bestehenden Klärschlamm-Zwischenlagers am ehemaligen Kraftwerk Goldenbergwerk. Die vor zwei Jahren in Betrieb genommene 3.100 Quadratmeter große Halle soll laut RWE um weitere 2.300 Quadratmeter erweitert werden.

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