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Remondis übernimmt Rhenus Recycling komplett


Bildquelle: Rethmann
04.04.2017 − 

Im Rethmann-Konzern gibt es interne Änderungen beim Recyclinggeschäft. Nach Informationen von EUWID wird die Rhenus-Tochter Rhenus Recycling rückwirkend zum 1. Januar 2017 vollständig auf den Remondis-Konzern übertragen. An Rhenus Recycling war Remondis bislang mit 49 Prozent beteiligt, die Konzernschwester Rhenus hielt mit 51 Prozent die Mehrheit.

Im Zuge dieser Änderung wechselt auch die Zuständigkeit für die bisherige Rhenus Recycling von Rhenus-Vorstand Michael Viefers zum Remondis-Vorstandsmitglied Max-Arnold Köttgen. Die Geschäftsführung von Rhenus Recycling bleibe mit Christoph Bildstein, Maximilian Kremers und Ralf Mandelatz unverändert, hieß es seitens Rhenus.

Rhenus Recycling betreibt eine Reihe von Altgasaufbereitungsanlagen und sammelt im Auftrag der dualen Systeme in zahlreichen Kreisen und Städten Altglas. Unter anderem ist das Unternehmen im Bereich des PET-Recyclings aktiv, in dem es zwei PET-Recyclinganlagen betreibt und bepfandete PET-Getränkeflaschen aus dem Lebensmittelshandel an andere Recycler vermarktet.

Beim Getränkepfand betreibt Rhenus auch bundesweit sieben Zählzentren und das Pfandclearing. Zudem ist Rhenus Recycling im Handel von Produktions- und Industrieabfällen sowie gebrauchten Kunststoffe wie LDPE-Folien, HDPE-Behälter, PS, EPS, Windelfolien und technische Kunststoffe aktiv. Daneben hält Rhenus 90 Prozent der Anteile an der Respect Textil Deutschland GmbH in Polch, die einen Textilrecycling- und Sortierbetrieb für Altkleider und Schuhe betreibt.

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