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Remondis-Tochter TSR bringt Standorte in Rhein Main Rohstoffe GmbH ein


TSR und RMR bündeln künftig vor allem im Rhein-Main-Gebiet
ihre Aktivitäten in der Schrott- und Altmetallaufbereitung.
03.12.2020 − 

Die beiden Schrotthändler TSR Recycling GmbH und die Rhein Main Rohstoffe GmbH (RMR) wollen künftig ihre Aktivitäten im Rhein-Main-Gebiet, im Raum Siegen, Haiger, Dillenburg sowie in Koblenz zusammen führen. Dafür soll die RMR um fünf TSR-Standorte erweitert werden und die Remondis-Tochter künftig 49 Prozent der Anteile an dem Unternehmen halten. Unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung soll der Zusammenschluss im ersten Quartal 2021 vollzogen werden, teilten beide Unternehmen heute mit.

Das weiter als Rhein Main Rohstoffe GmbH firmierende Unternehmen werde künftig über ein Netzwerk an zehn Niederlassungen verfügen. Der Schwerpunkt soll dabei mit sechs Standorten im Dreieck Frankfurt-Wiesbaden-Darmstadt liegen. Im Raum Siegen, Haiger, Dillenburg werden drei Standorte und in Koblenz ein Standort betrieben. Hauptsitz der Gesellschaft soll der derzeitige RMR-Standort in Frankfurt sein.

„Wir versprechen uns von dem Gemeinschaftsunternehmen vor allem strategische Vorteile, um im dynamischen Marktumfeld der Region gemeinschaftlich weiter zu wachsen“, erklärt Bernd Ott, RMR-Geschäftsführer. TSR sei der ideale Partner, um die Stärken des Unternehmens um eine langjährige und internationale Marktexpertise sowie ein umfangreiches, technisches Know-how zu ergänzen.

Bei TSR ist man hingegen überzeugt, durch den Zusammenschluss der Aktivitäten vor allem mit Blick auf die Bereiche Logistik, Handel und Aufbereitung die Kräfte effektiv bündeln zu können, um so Synergieeffekte realisieren zu können, wie TSR-Geschäftsführer Denis Reuter ergänzte.

Die RMR hat laut letzten verfügbaren Geschäftszahlen im Jahr 2018 einen Überschuss von knapp 1,1 Mio € erwirtschaftet. Die vermarkteten Mengen an Stahlschrott, Altmetallen und sonstigen Materialien lagen bei insgesamt knapp 210.000 Tonnen.

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