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Remex eröffnet neuen Standort in Sachsen-Anhalt

mineralische Bauabfälle
Remex Ost steigert mit dem neuen Standort seine
Entsorgungskapazitäten für mineralische Abfälle
14.06.2021 − 

Die auf mineralische Abfälle spezialisierte Remondis-Tochter Remex hat in Sachsen-Anhalt einen neuen Standort in Betrieb genommen. Der Standort in Schkopau OT Korbetha bei Halle sei Teil des Wachstumsplans der Remex-Region Ost mit Verwaltung in Chemnitz, die damit ihre Entsorgungsmöglichkeiten auf über 1,5 Mio Tonnen jährlich erhöht. Bereits im Jahr 2019 habe Remex die vertraglichen Voraussetzungen für die Übernahme des Standorts geschaffen. Rund 750.000 € habe Remex investiert, um die Platzbefestigung zu erneuern.

Das rund 22.000 Quadratmeter große Gelände verfüge über einen Durchsatz von 350.000 Tonnen pro Jahr und könne eine Lagerkapazität von 35.000 Tonnen vorweisen. Am Standort können den Angaben zufolge ungefährliche mineralische Abfälle aller Belastungsgrade entsorgt werden, darunter hauptsächlich Bauschutt, Straßenaufbruch, Böden und eine Vielzahl an industriellen Abfällen.

In der neuen Aufmachung soll der Standort eine zentrale Anlaufstelle für die Bauwirtschaft und die Industrie im Raum Halle, Leipzig und Buna/Leuna sein. Der Bedarf an Entsorgungskapazitäten für Mineralstoffe sei in der Region ungebrochen hoch. Eine angedachte Partnerschaft mit einem nahegelegenen Bahnterminal soll die logistischen Möglichkeiten zukünftig ergänzen.

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