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Recylex prüft Verkauf von Weser-Metall

Recylex prüft den Verkauf der Weser-Metall.
Recylex prüft den Verkauf der Weser-Metall.
02.12.2019 − 

Recylex prüft den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft Weser-Metall. Eine Entscheidung sei aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gefallen, berichtete das deutsch-französische Unternehmen vergangene Woche in einer Mitteilung über den Verhandlungsstand mit den Finanzierungspartnern des deutschen Teilkonzerns.

Weser-Metall betreibt im niedersächsischen Nordenham eine Bleihütte, die Primärrohstoffe und Bleischrotte aus Altbatterien und anderen Quellen einsetzt. Nach dem Einbau eines neuen Reduktionsofens, der zu Störungen der Produktion führte, geriet das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten.

Die Finanzierungspartner haben laut der Mitteilung von Recylex zusätzliche Informationen gefordert, um die Bedingungen und Modalitäten zu prüfen, unter denen eine Finanzierung des deutschen Teilkonzerns auch über den 20. Dezember 2019 hinaus aufrechterhalten wird oder nicht. In die Aktualisierung der Annahmen und der Finanzprognosen werden auch die Ergebnisse technischer Versuche und Studien einfließen, die bei Weser-Metall durchgeführt wurden, berichtet der Konzern.

Recylex prüft der Mitteilung zufolge auch weiterhin die Möglichkeiten für den Verkauf der Tochtergesellschaften Norzinco GmbH und PPM Pure Metals GmbH, die als nichtstrategische Unternehmensteile eingestuft wurden.

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