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Recycling von Plastikverpackungen: Schweden investiert in Großanlage

LVP-Sortierung
Svensk Plaståtervinning will die LVP-Sortieranlage
"Site Zero" deutlich ausbauen. (Symbolbild)
01.09.2021 − 

Die schwedische Organisation Svensk Plaståtervinning investiert in die Erweiterung ihrer 2019 eröffneten Sortieranlage für Verpackungsabfall aus Kunststoffen in Motala. Die Sortieranlage namens "Site Zero" zwischen Göteborg und Stockholm soll künftig über eine Jahreskapazität von 200.000 Tonnen verfügen.

Bislang kann die von Svensk Plaståtervinning betriebene Anlage jährlich rund 120.000 Tonnen Verpackungsabfall sortieren. Lieferant der vollautomatischen Sortieranlage war der deutsche Anlagenbauer Sutco Recycling Technik, der die Anlage unter anderem mit 19 Nahinfrarot-Sensoren der Firma Tomra ausgestattet hatte. In einem zweiten Schritt ist nach Angaben Svensk Plaståtervinning auch eine Granulierung geplant.

Anlage soll 2023 mit 60 Nah-Infrarot-Spektroskopen laufen

Die früher unter dem Namen Plastkretsen bekannte Organisation verantwortet in Schweden die Verwertung von Kunststoffverpackungsabfall aus Haushalten. Nach ihren Angaben werden von 2019 bis 2023 rund 1,0 Mrd Kronen bzw. knapp 100 Mio € in das Projekt in Motala investiert.

Die Anlage soll 2023 - mit 60 Nah-Infrarot-Spektroskopen - in der Lage sein, alle Kunststoffverpackungen aus schwedischen Haushalten für das chemische und werkstoffliche Recycling in unterschiedliche Kunststoffsorten zu zu trennen. Insgesamt soll die Mitarbeiterzahl von derzeit 80 auf 150 bis 200 steigen.

Einen ausführlicheren Artikel über die schwedische Sortieranlage lesen Sie in Ausgabe 36/2021 von EUWID Recycling und Entsorgung, die für Kunden unserer Premium-Angebote ab Dienstag, 14.00 Uhr, als E-Paper zur Verfügung steht.

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