|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

Recycling von gebrauchten Getränkekartons derzeit sehr schwierig

20.06.2019 − 

Auch bei der Verwertung von gebrauchten Getränkekartons spitzt sich die Situation im dualen System zu. Die Recarton Gesellschaft für Wertstoffgewinnung aus Getränkekartons mbH fordert von den dualen Systemen vor allem bessere Sortierqualitäten für die Verwertung der gebrauchten Getränkekartons.

In Schreiben an alle Systembetreiber hat die Tochter des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel (FKN) Mitte Juni die Lieferverträge zum Jahresende gekündigt. Ziel sei es, mit den Systemen in einen konstruktiven Dialog über die künftigen Rahmenbedingungen für die stoffliche Verwertung der Fraktion Getränkekartons 510 einzutreten, heißt es darin.

Recarton lässt die angelieferte Fraktion in zwei Anlagen der Papierindustrie in Deutschland aufbereiten. Die Abnehmer seien aber nur noch zur Verwertung des Materials bereit, wenn der zulässige Störstoffanteil deutlich abgesenkt werde, informierte Recarton die Systeme.

Aufgrund der anhaltend niedrigen Altpapierpreise und der gleichzeitig hohen Rejektkosten seien mittlerweile gewaltige Zuzahlungen nötig, die die Recarton nach eigenen Angaben alleine nicht mehr tragen könne. Recarton bezeichnet deshalb eine „partielle Kostenbeteiligung der dualen Systeme“ als „unumgänglich“.

Der komplette Bericht erscheint in EUWID Recycling und Entsorgung 26/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht das E-Paper bereits ab Dienstag 14 Uhr zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Veolia baut LVP-Sortieranlage in Rostock neu auf

Kartellamt reichen Zusagen von DSD und Remondis nicht  − vor