|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

Recarton und Getränkekarton-Verwerter verschärfen Anforderungen für Sortierung


Neue Produktspezifikationen sollen für
eine bessere Sortierqualität sorgen.
15.10.2019 − 

Um das Recycling von Getränkekartons wird in den kommenden Wochen heftig diskutiert werden. Anlass ist ein Schreiben der Recarton GmbH, in dem vorige Woche den dualen Systemen neue, schärfere Produktspezifikationen für Getränkekartons angekündigt wurden. Ziel von Recarton, eine Tochter der Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel (FKN), ist eine bessere Sortierqualität für das Recycling des Verbundkartons. In Kreisen der Systembetreiber wird der Vorstoß kritisch gesehen.

Man habe mit den Papierfabriken die Einführung vereinbart, geht aus dem Schreiben des neuen Recarton-Geschäftsführers Andreas Henn an die Systembetreiber hervor. Weil die dualen Systeme mit unterschiedlichen Sortieranlagen abweichende Vertragslaufzeiten haben, sei mit den Verwertungspartnern eine Übergangsfrist für die neue Spezifikation bis Ende 2020 vereinbart worden.

Gleichwohl sei es unumgänglich, dass für 2020 bereits die aktuelle Spezifikation moderat angepasst und einige Klarstellungen eingefügt werden. Zudem soll ab dem kommenden Jahr ein Begleitschein eingeführt werden, den die Sortieranlage jedem Transport beifügen muss.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 42/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text bereits in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − EEW beantragt Genehmigung der Klärschlamm-Verbrennungsanlage in Stavenhagen

Bau- und Entsorgerverbände warnen vor Entsorgungsnotstand bei teerhaltigen Abfällen  − vor