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RCS baut PET-Recycling um Regranulierung aus

RCS Plastics
Bildquelle: RCS Plastics
14.11.2019 − 

Die RCS-Gruppe aus Werne erweitert ihr PET-Recyclinggeschäft um eine Regranulierungsanlage. Die neue Recyclinganlage soll im ersten Schritt jährlich 11.000 Tonnen PET-Flakes aus Pfandflaschen zu Regranulaten für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt verarbeiten. Sie werde voraussichtlich im April 2020 an einem neuen Standort in Werne den Betrieb aufnehmen, teilte der Entsorger mit. Geplant sei bereits eine Erweiterung.

RCS stellt in Werne bereits seit längerem PET-Flakes für den Non-Food-Bereich her. Mit der neuen Anlage werden künftig Regranulate für den Food-Bereich und die Getränkeindustrie produziert. RCS setzt dabei auf eine Regranulierungsanlage vom Typ Vacunite des österreichischen Anlagenbauers Erema. „Auf 10.000 Quadratmetern entsteht eine 4.000 Quadratmeter große Halle“, erklärt RCS-Geschäftsführerin Adelheid Hauschopp-Francke. Durch die Erweiterung werden 20 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Gesamte Palette der Recycling-PET-Produkte

Wie Gesellschafter Gerd Francke erklärte, sei bei RCS der nachhaltige Wirtschaften und der umweltschonende Umgang mit Ressourcen fest in der Unternehmensphilosophie verankert. „Daher ist uns die Entscheidung leicht gefallen, die Recyclingtechnologie weiter auszubauen“, sagt Francke. „Dadurch bieten wir nicht nur die gesamte Palette der Recycling-PET-Produkte aus einer Hand an, sondern schließen mit unserem Gesamtkonzept, von der Logistik und Verwertung von gebrauchten PET-Pfand-Flaschen bis zum PET-Regranulat für die Getränke- und Lebensmittelindustrie, die komplette Kreislaufwirtschaft“, sagt RCS-Prokurist Alexander Rimmer.

Der Entsorger aus Werne ist seit 35 Jahren in der Abfallentsorgung tätig und konzentriert sich neben dem Kunststoffrecycling auf die Verwertung gewerblicher und zahnmedizinischer Abfälle. Ab April beschäftigt RCS 150 Mitarbeiter an zwei Standorten.

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