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Prezero will in Porta Westfalica 120 Mio € in neue Anlagen investieren


Prezero will in Porta Westfalica künftig jährlich 150.000
Tonnen LVP sortieren und etwa 60.000 Tonnen
Kunststoffregranulate herstellen.
15.10.2021 − 

Der Recyclingkonzern Prezero will am Standort Porta Westfalica bis zu 120 Mio € in neue Recyclinganlagen für Verpackungsabfälle der dualen Systeme investieren. Geplant sind eine neue Sortieranlage für Leichtverpackungen (LVP) sowie eine Kunststoffrecyclinganlage. Bislang betreibt die Recyclingtochter der Schwarz-Gruppe am Standort eine LVP-Sortieranlage, die 2006 errichtet worden war und nun ersetzt werden soll.

Nach den Plänen von Prezero soll die neue Sortieranlage eine jährliche Kapazität von etwa 150.000 Tonnen Leichtverpackungsabfall haben und Mitte 2023 in Betrieb gehen. Die Kunststoffaufbereitungsanlage soll jährlich etwa 60.000 Tonnen Regranulate erzeugen und zum 1. Januar 2025 die Produktion aufnehmen. Sofern der Bebauungsplan genehmigt wird und alle weiteren Genehmigungen vorliegen, soll laut Prezero schon Anfang nächsten Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden. Den Angaben zufolge würden durch die Investition etwa 100 Arbeitsplätze geschaffen.

Wie Prezero zudem erklärte, würden die neuen Anlagen mit einer Brandschutztechnik ausgestattet, die die gesetzlichen Forderungen weit überträfen. Dazu gehöre neben einer flächendeckenden Sprinkleranlage auch eine 24-Stunden-Überwachung der Wertstoffballen. Für genügend Löschwasser sollen zusätzliche Tanks gebaut werden. Im Brandfall werde das Löschwasser gesondert in unterirdischen Regenrückhaltebecken aufgefangen, damit es z.B. nicht in die Weser gelangen könne.

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