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Neue Altholz-Aufbereitungsanlage in Köln nimmt Betrieb auf

14.06.2019 − 

Nach gut einjähriger Bauzeit nimmt die AVG Ressourcen, eine Tochtergesellschaft der AVG Köln, an ihrem Standort in Köln-Niehl heute eine neue Altholz-Aufbereitungsanlage in Betrieb. Die auf Basis der bestehenden Aufbereitungsanlage erweiterte neue Anlage erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 15.000 Quadratmetern und verfügt im Zwei-Schicht-Betrieb über eine Kapazität von bis zu 120.000 Tonnen Altholz jährlich. Das Investitionsvolumen für die Erweiterung der Anlagen- und Aufbereitungstechnik beläuft sich nach Angaben der AVG auf über drei Mio €.

„Dies ist eine gute Investition für Zukunft, in den Umwelt- wie auch den Klimaschutz“, so Karl Georg Boje, Geschäftsführer der AVG Ressourcen. Die neue Altholz-Aufbereitungsanlage zähle zu den modernsten Anlagen dieses Typs in Deutschland und halte selbstverständlich alle aktuell geforderten Umwelt- und Emissionsstandards ein.

Großen Wert legte die AVG Ressourcen auf die umwelttechnischen Einrichtungen vor allem zur Staubminimierung. So wurde über dem Holzshredder eine Absauganlage mit nachgeschaltetem Filter installiert. Die Fördertechnik ist komplett gekapselt. Vor den einzelnen Lagerboxen sind Sprühnebelkanonen installiert. Die Beladung der LKWs für den Abtransport erfolgt in einer eingehausten Verladeschleuse, sodass auch von dort keine Staubemissionen entweichen können.

Die AVG Ressourcen ist der größte Altholzaufbereiter und -verwerter in der Region. Rund 90.000 Tonnen jährlich werden bisher an den beiden Standorten der Gesellschaft angenommen. Weitere Potenziale auf dem regionalen Altholzmarkt sieht Geschäftsführer André Lotz auch in Zukunft gegeben. „Unser Ziel ist es, möglichst viel stofflich zu verwerten. Dazu sind hohe Qualitätsstandards zu erfüllen. Die neue Anlage versetzt uns in die Lage, diese Qualitäten problemlos einzuhalten“, erklärte er weiter.

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