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Nach Aus in Wißkirchen prüft Alba Bau von LVP-Sortierung

10.03.2017 − 

Die Alba-Gruppe stellt ihr Projekt zum Neubau einer modernen Sortieranlage für Leichtverpackungen (LVP) auf den Prüfstand. Das erklärte der Entsorger nach dem Scheitern der Planungen am Standort Wißkirchen bei Euskirchen.

Der Ausschuss für Umwelt und Planung der Stadt Euskirchen hatte sich zuvor einstimmig gegen das Vorhaben in Wißkirchen ausgesprochen. Die Grundstücksverhandlungen des Unternehmens hätten nicht den gewünschten Erfolg gehabt; zwei der Flächen, die Alba für den Bau der 80 Mio € teuren Anlage noch benötigt habe, stünden nicht zur Verfügung. Daher hätten die Gebäude 100 Meter näher an die Wohnbebauung gerückt werden müssen.

Nach dem Bekanntwerden der Planungen für den Bau der Anlage mit einer Kapazität von 200.000 Jahrestonnen LVP aus dem dualen System hatte die Dorfgemeinschaft Wißkirchen zum Widerstand aufgerufen, weil Geruchsbelästigungen zu befürchten seien. „Wir können froh sein, dass diese gravierende Bedrohung von Wißkirchen abgewendet worden ist“, kommentierte Udo Kolb, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft.

Während Alba den Neubau einer Sortieranlage für Leichtverpackungen noch überdenkt, ist die Entscheidung für den Neubau einer solchen Anlage bei der Meinhardt Städtereinigung und Lobbe Entsorgung West bereits gefallen. Ein  Gemeinschaftsunternehmen der beiden Entsorger will im hessischen Gernsheim eine neue vollautomatische Sortieranlage für 30 Mio € bauen.

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