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MVV verbrennt rund 2,3 Millionen Tonnen Abfall


Das operative Ergebnis blieb mit 225 Mio € stabil.
10.12.2019 − 

Der Mannheimer Energieversorger MVV hat im Geschäftsjahr 2019 rund 2,3 Mio Tonnen Abfall verbrannt. Das ist dem Bericht für das am 30. September beendete Geschäftsjahr zu entnehmen, den MVV heute in Frankfurt vorgestellt hat. Die thermisch verwertete Abfallmenge ist damit im abgelaufenen Geschäftsjahr geringfügig um etwa ein Prozent gesunken.

Die Erlöse des Gesamtkonzerns sanken um etwa sechs Prozent von 3,90 Mrd € auf 3,68 Mrd €, was allerdings nach Angaben von MVV-Chef Georg Müller mit bilanzrechtlichen Veränderungen zusammenhängt. Das operative Ergebnis war mit 225 Mio € stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2018 hatte MVV ein „Adjusted EBIT“ von 228 Mio € ausgewiesen. Der bereinigte Jahresüberschuss stieg von 111 Mio € auf 115 Mio € an.

Künftige Anteilseigner weiterhin offen

Hinsichtlich der künftigen Aktionärsstruktur gab sich Müller in Frankfurt wortkarg. „Wir suchen einen Anteilseigner, der uns bei der Energiewende unterstützt“, sagte Müller bei der Bilanzpressekonferenz. Die Anteilseigner EnBW in Karlsruhe und die Kölner Rheinenergie wollen Anteile an der MVV verkaufen, hatte die Konzernspitze in Mannheim bereits vor einigen Wochen bestätigt. Beide Unternehmen halten zusammen rund 45,1 Prozent der Anteile.

Mehr hatte Müller zu dem Thema nicht zu sagen. Entsprechend kocht in der Branche seit Wochen die Gerüchteküche: Da MVV auch an zahlreichen thermischen Abfallbehandlungsanlagen wie dem Müllheizkraftwerk in Mannheim oder der Trea Leuna in Sachsen-Anhalt beteiligt ist, fallen auch immer wieder Namen aus der Entsorgungsbranche.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe 51/52/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung.

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