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Münchner Stadtentwässerung plant neue Klärschlammverbrennungsanlage


Der Entsorgungssicherheit des
Klärschlamms wird in München
große Bedeutung beigemessen.
01.10.2019 − 

Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) will eine neue Mono-Klärschlammverbrennungsanlage bauen. Bei der VDI-Konferenz Klärschlammbehandlung Mitte September in Mainz haben Martin Gutjahr von der Hamburger Ingenieurgesellschaft Wandschneider + Gutjahr sowie Christine Brösamle von der Münchner Stadtentwässerung das Projekt vorgestellt. Demnach soll die Anlage über zwei Linien verfügen, die jeweils den in München anfallenden Klärschlamm zu 100 Prozent thermisch verwerten können. Das soll maximale Entsorgungssicherheit garantieren.

Die neue Anlage soll jährlich zwischen 35.000 und 40.000 Tonnen Klärschlamm Trockenrückstand verbrennen können – und damit den gesamten in München anfallenden Klärschlamm. Besonders wichtig ist der Münchner Stadtentwässerung die Verfügbarkeit der Anlage: Vorausgesetzt werde, dass die Anlage eine hundertprozentige Entsorgungssicherheit für 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag biete, heißt es im Vortragsmanuskript von Gutjahr und Brösamle.

Hintergrund ist, dass weder in Bayern noch darüber hinaus ein Anlagenbetreiber in der Lage ist, den in München anfallenden Klärschlamm über einen längeren Zeitraum zu entsorgen. Auch die Unwägbarkeiten und Preissteigerungen auf dem Klärschlammmarkt waren für die Münchner Stadtentwässerung mit ausschlaggebend der Entsorgungs- und Betriebssicherheit eine hohe Bedeutung beizumessen.

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