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Mehr Siedlungsabfall in NRW

In NRW ist 2016 mehr Haus- und Sperrmüll angefallen.
In NRW ist 2016 mehr Haus- und Sperrmüll angefallen
(Symbolbild).
20.12.2017 − 

Das Aufkommen an Siedlungsabfällen in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, haben die nordrhein-westfälischen Entsorgungsbetriebe 2016 8,43 Mio Tonnen Siedlungsabfälle eingesammelt. Damit stieg die Menge im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,3 Prozent.

2015 hatten die Entsorger 8,33 Mio Tonnen eingesammelt. Das Pro-Kopf-Aufkommen stieg damit von 466,2 Kilogramm auf 471,7 Kilogramm. Entsorgte Elektroaltgeräte wurden im Rahmen dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Mit 3,79 Mio Tonnen handelte es sich bei nahezu der Hälfte der Siedlungsabfälle den Angaben zufolge um Haus- und Sperrmüll. Umgerechnet entfielen damit auf jeden Einwohner 212,3 Kilogramm. Im Jahr zuvor hatte die eingesammelte Menge an Haus- und Sperrmüll noch bei 3,78 Mio Tonnen gelegen. 2,53 Mio Tonnen und damit etwa 141,6 Kilogramm je Einwohner klassifizierten die Statistiker als Wertstoffe. Die Menge der organischen Abfälle (aus der Biotonne und biologisch abbaubare Abfälle) lag 2016 bei 2,08 Millionen Tonnen (116,3 Kilogramm je Einwohner).

Die Statistikbehörde weist darauf hin, dass es sich bei den Pro-Kopf-Angaben um vorläufige Zahlen handelt. Die ausgewiesenen Werte seien mit den Einwohnerzahlen von Ende Juni 2016 ermittelt worden. Endgültige Berechnungen auf der Grundlage der Bevölkerungszahlen zum Ende des Jahres 2016 könnten erst zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt werden. 

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