|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

Magdeburg entsorgt Restmüll weiter im MHKW Rothensee

Magdeburg entsorgt seinen Restmüll weiterhin im MHKW Rothensee.
Magdeburg entsorgt seinen Restmüll weiterhin im
MHKW Rothensee.
10.07.2019 − 

Die sachsen-anhaltische Landeshauptstadt Magdeburg wird ihren Restmüll weiterhin im Müllheizkraftwerk (MHKW) Rothensee entsorgen. Das teilte die Stadtverwaltung in der vergangenen Woche mit.

Der entsprechende Vertrag sei in den vergangenen Tagen unterzeichnet worden und werde am 1. Juni 2020 in Kraft treten, hieß es. Die Vertragslaufzeit beträgt zehn Jahre. Die Vergabe des Auftrags hatte der Stadtrat am 13. Juni beschlossen.

Das MHKW Rothensee ist ein Public-Private-Partnership (PPP) zwischen der Städtischen Werke Magdeburg GmbH & Co. KG und der EEW Energy from Waste GmbH. EEW hält 51 Prozent an der Betreibergesellschaft, die übrigen 49 Prozent gehören dem kommunalen Energieversorger. Das MHKW verfügt über vier Verbrennungslinien und kann pro Jahr rund 650.000 Tonnen Restmüll verbrennen.

Der Entsorgungspreis für die Kommune ist den Angaben zufolge durch die Neuvergabe gesunken. Konkrete Zahlen nennt die Verwaltung der Landeshauptstadt allerdings nicht. Hoffnung auf sinkende Müllgebühren sollten sich die Bürger allerdings nicht machen. Denn der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb geht davon aus, dass durch die Einsparung teilweise Kostensteigerungen für andere Aufwandsarten abgedeckt werden können, heißt es in der Mitteilung der Kommunalverwaltung. Die Restabfallgebühren in Magdeburg müssen für die Zeit ab 2020 neu kalkuliert werden.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − RK als duales System in Bremen genehmigt

Remondis-Anteile an FES neu ausgeschrieben  − vor