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Klärschlammverwertung in Ostwestfalen: Kommunen müssen sich entscheiden


WWE und Klärschlammkooperation buhlen
um kommunale Klärschlämme
04.10.2019 − 

Die Kommunen in Ostwestfalen müssen sich entscheiden, wie sie künftig ihren Klärschlamm entsorgen wollen. Sowohl der Energieversorger Westfalen Weser Energie (WWE) als auch die Klärschlammkooperation Ostwestfalen-Lippe (OWL) bündeln derzeit Mengen, um im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung bessere Konditionen zu erhalten. Viele Kommunen müssen sich nun entscheiden, ob sie ihre Klärschlämme lieber über die WWE oder über die Klärschlammkooperation entsorgen lassen wollen. WWE und die Klärschlammkooperation kommen zusammen auf rund 40.000 Tonnen Trockensubstanz.

Die WWE ist nach eigenen Angaben ein rein kommunaler Energiedienstleister, der von seinen über 70 Konzessionsgebern gebeten worden ist, ein Entsorgungskonzept für Klärschlamm aus Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen zu erarbeiten. Allein in den Konzessionskommunen fallen jährlich rund 120.000 Tonnen Klärschlamm-Originalsubstanz an. Das Konzept der WWE sieht vor, gemeinsam mit einem Partnerunternehmen eine Klärschlamm-Verbrennungsanlage zu bauen. 

Die Ausschreibung ist derzeit im vollen Gange, ist einem Informationsschreiben der WWE zu entnehmen. Im Sommer fanden demnach zwei Verhandlungsrunden mit mehreren Bietern statt. Der Energiedienstleister ist in dem an die Kommunen gerichteten Schreiben zuversichtlich, „solide, attraktive und zukunftsfähige Angebote der Bieter mit Preisbindung“ zu erhalten. Manche Kommune kommt nun unter Zugzwang, denn einige Kreise und Gemeinden sind sowohl Gesellschafter der WWE als auch Mitglied in der Klärschlammkooperation OWL.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 40/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text auch in unserem E-Paper zur Verfügung:

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